Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Systemische Familienberatung – Zeliha Ünal
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Dienstleistungen (Einzelberatung, Paarberatung, Kinder- und Jugendberatung, Sexualberatung sowie Ehevorbereitung), die von Zeliha Ünal (im Folgenden „Beraterin“ genannt) in Nordrhein-Westfalen erbracht werden. Mit der Buchung einer Beratung erklärt sich der Klient/die Klientin mit diesen AGB einverstanden.
2. Leistungsbeschreibung
Die Beraterin bietet systemische Beratungsleistungen an. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich hierbei nicht um eine Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes handelt. Die Beratung dient der Prävention, Orientierungshilfe und Lösung von psychosozialen Problemen. Ein Heilversprechen wird nicht gegeben. Die Verantwortung für Entscheidungen und Handlungen der Klienten verbleibt vollständig bei diesen.
3. Dauer der Sitzungen
Eine Standard-Beratungseinheit dauert in der Regel 60 Minuten, sofern nichts anderes individuell vereinbart wurde.
4. Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung erfolgt entweder unmittelbar nach der Sitzung in bar gegen Quittung/Rechnung oder nach Rechnungsstellung per Banküberweisung innerhalb von 7 Tagen.
(2) Steuerhinweis: Aktuell erfolgt die Rechnungsstellung gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) ohne Ausweis der Umsatzsteuer.
(3) Vorbehaltsklausel: Sollte sich der steuerrechtliche Status der Beraterin ändern (Wegfall der Kleinunternehmerregelung), behält sich die Beraterin vor, die jeweils geltende gesetzliche Umsatzsteuer (derzeit 19 % in Deutschland) zusätzlich zum vereinbarten Honorar zu berechnen.
5. Absageregelung und Ausfallhonorar
(1) Vereinbarte Termine sind verbindlich. Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin möglich.
(2) Bei Absagen, die weniger als 48 Stunden vor dem Termin erfolgen, oder bei Nichterscheinen wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars in Rechnung gestellt. Dem Klienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
6. Verschwiegenheit und Datenschutz
(1) Die Beraterin unterliegt der Schweigepflicht über alle im Rahmen der Beratung bekannt gewordenen Informationen.
(2) Ausnahme von der Schweigepflicht: Die Schweigepflicht entfällt, wenn eine gesetzliche Verpflichtung zur Offenbarung besteht oder wenn eine akute Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt. Insbesondere bei Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung ist die Beraterin gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (z. B. § 8a SGB VIII) berechtigt und verpflichtet, entsprechende Stellen zu informieren.
(3) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den Bestimmungen der DSGVO.
7. Haftung
Die Haftung der Beraterin beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für die Verwertung der in der Beratung gewonnenen Erkenntnisse übernimmt die Beraterin keine Haftung.
8. Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz der Beraterin in Nordrhein-Westfalen.
9. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
